Schon wieder Geburtstag – diesmal meiner.
Heute bin ich 4 Monate alt geworden – und bin jetzt 6 Kilo schwer.
Über Auffahrt habe ich wieder ganz viel erlebt.
Am Donnerstag waren wir bei Oma und Opa in Birgisch zu Besuch, wo wir ganz viel zusammen gelacht haben. Opa hat lustige Grimassen gemacht und ich habe mit lautem Jauchzen darauf reagiert. Oma konnte sich vor lauter Spass fast nicht mehr auf dem Stuhl halten und ich musste mich in ihren Armen ganz schön festhalten 🙂
Am Freitag machten wir einen Ausflug nach Crans-Montana, womit ich also auch schon den Röstigraben überschritten habe.
Und am Samstag war ich dann zum ersten Mal im Ausland; die Zöllner wollten aber meine brandneue ID gar nicht anschauen. Jedenfalls war es ganz schön da drüben in Italien. Wir waren auf dem Markt und haben dann schliesslich am See zu Abend gegessen.
Am Sonntag, auf dem Rückweg vom Wallis nach Hause, haben wir noch Oma Margarete und Opa Toni in Hünibach besucht und ein paar Blumen zum Muttertag vorbeigebracht.
Gefühlte 1000 km später bin ich nun gemäss Papa offiziell reisetauglich.
Am Sonntag war ich zum ersten Mal an einem Schwingfest (in Zollikon, wo es keinen einzigen Schwinger gibt, fand das kantonale Schwingfest statt). Mama und Papa lustigerweise auch, obwohl sie doch schon soooo alt sind.
Der Bundespräsident Ueli war auch da und hat eine Rede geschwungen, wenn man das mal so plakativ sagen kann. Die Leute fanden die Rede gut, es ging um Wurzeln und urchig und bodenständig. Und dass die Schweiz viel Gutes geschaffen hat, das man nicht dauernd von aussen kritisieren soll. Da hat er Recht, der Ueli.
Abends waren wir dann noch bei Regula, Mario und Ella zum Grillieren eingeladen. Ella hat sich vom Schwingfest inspirieren lassen und wollte gleich bei mir zu einem „Brienzer“ ansetzen.
Also, das stimmt natürlich nicht ganz, ich bekomme immer noch das Menü 1 – aber ich kann zumindest bei den Grossen im Restaurant dabei sein und mich zivilisiert benehmen.
Wir waren nämlich jetzt grad zwei Tage in Luzern, weil Mami an einen Kurs musste. Papi hat sich die ganzen zwei Tage ganz flott um mich gekümmert, obwohl wir ja bisher noch nie so lange am Stück zusammen zu tun hatten.
Am zweiten Abend waren wir dann auf Empfehlung von Sile noch am Utenberg, wo man eine super Aussicht über Luzern und den See geniesst.